Ommerschans

Die Ommerschans ist eine Strafkolonie der Maatschappij van Weldadigheid, die 1818 mit dem Ziel gegründet wurde, die Armen, Landstreicher und Bettler der Stadt zur Arbeit in den Mooren einzusetzen.

In diesen landwirtschaftlichen Kolonien sollten diese Menschen zur Sittlichkeit erzogen werden und eine Chance erhalten, sich eine eigene Existenz aufzubauen. Die Bewohner der Ommerschans hatten keine Freiheit. Noch heute sind in Ommerschans Spuren der Vergangenheit der Kolonie zu finden.

Spuren der Strafkolonie

Auf den ersten Blick ist Ommerschans ein schöner Ort im Grünen, aber wenn man sich näher damit beschäftigt, entdeckt man bald Spuren der ehemaligen Strafkolonie. Die Ommerschans war die erste von schließlich vier Strafkolonien, die in den Niederlanden eingerichtet wurden. Zwischen 1818 und 1859 wurden Zehntausende von Menschen zur Arbeit in den Kolonien gezwungen. Das Experiment ist lehrreich, kommt aber wirtschaftlich nicht in Schwung. Als sie schließlich abgeschafft wurde, hatte sich die Landschaft dauerhaft verändert.

Beispiele für die harte Arbeit der Hunderte von Bettlern sind die Gräben der sternförmigen Schanze, Erhebungen in der Landschaft, auf denen wichtige Gebäude standen, und ein Friedhof mit Grabsteinen von Asylbewerbern.

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